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So sind Bauherren auf der sicheren Seite - Günstige Darlehenszinsen und viel Flexibilität entscheiden

Das Eigenheim bedeutet Geborgenheit und Lebensqualität. Überdies ist Wohneigentum eine sehr gute Geldanlage. Nicht zuletzt wegen der niedrigen Zinsen. Falls denn die Finanzierungsstrategie stimmt. Die besten Tipps für Häuslebauer, damit bei der Eigenheim-Finanzierung von vornherein alles bestens geregelt ist.

Rund 80 Prozent der Mieter in Deutschland träumen von einem eigenen Heim. Viele sind bereit, bis an ihre finanzielle Schmerzgrenze zu gehen, um den Traum von den eigenen ier Wänden zu verwirklichen. Doch bei aller Begeisterung bis hin zur Euphorie, grundsätzlich gilt vor allem bei der Planung und Umsetzung des „Projekts Eigenheim“: kühlen Kopf bewahren und „sorgfältig kalkulieren, wie viel Wohntraum man sich leisten kann“, rät Florian Haas, Vorsitzender der Verbraucherorganisation „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.“ in München.

Dabei müssen Bauherren und Käufer zweigleisig fahren. Heißt: Zum einen das Eigenkapital berechnen. Welche Vermögenswerte können sie „verflüssigen“, um diese in die Finanzierung zu stecken. Die Goldene Regel lautet: So viel eigenes Geld wie möglich, so wenig Kredit wie nötig. 20 Prozent der Gesamtkosten sollten es mindestens sein, besser 25 Prozent. Wichtig: „Unbedingt darauf achten, dass mindestens 10.000 Euro in der Hinterhand bleiben. Mit dieser Eisernen Reserve können unvorhergesehene Ausgaben, etwa der Kauf einer neuen Waschmaschine, beglichen werden“, so VerbraucherschützerHaas.

Das zweite Gleis: Unbedingt vor dem Bau oder Kauf einen Kassensturz machen, bei dem die monatlichen Einnahmen und Ausgaben saldiert werden. Wer zum Beispiel 1.800 Euro im Monat zur Verfügung hat, wovon 1.200 Euro für Darlehenszins und -tilgung weggehen, dem geht auf Dauer die Puste aus. Urlaube, etwas teurere Hobbys und anderes, was das Leben erst angenehm und lebenswert macht, sind dann nicht mehr drin. Grundregel: Die monatliche Belastung aus Zins- und Tilgung sollte 40 Prozent des Nettoeinkommens nicht überschreiten.

„Kalkulieren Sie vor allem Ihren Kreditbedarf realistisch. Wer ihn zu niedrig ansetzt, muss teuer nachfinanzieren.“, warnt Haas. Außerdem: Bei der Kalkulation des gesamten finanziellen Aufwands nicht die Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbsteuer usw. vergessen. Sie schlagen üblicherweise mit rund zehn Prozent zu Buche.

Beim Vergleich von Finanzierungsangeboten sollten Darlehensnehmer genau ins Kleingedruckte des Angebots schauen, um eine tragfähige Entscheidungsgrundlage zu haben. Wichtigster Aspekt: Die Top-Kreditzinsen gibt es in aller Regel nur für 60 Prozent des Beleihungswerts. Wer mehr Geld von seiner Band oder Sparkasse benötigt, muss höhere Zinsen zahlen. Oder aber alternative Geldquellen anzapfen. Dazu zählen etwa ein Kredit vom Arbeitgeber oder das, oft nicht rückzahlbare, Darlehen von Oma und Opa.

Verbraucherschützer Haas hat folgenden Rat: „Nutzen Sie die staatlichen Fördermöglichkeiten. Das zinsverbilligte bzw. geschenkte Geld lässt sich problemlos für die Finanzierung bzw. den Vermögensaufbau verwenden.“ In Frage hierfür kommen insbesondere die Wohnriester-Förderung sowie Darlehen der staatlichen KfW-Bank.

Auch mit der richtigen Entschuldungsstrategie lässt sich viel Geld sparen: Viele Immobilienerwerber begnügen sich mit der üblichen Mindesttilgungsrate von 1 Prozent jährlich bei den üblichen so genannten Annuitäten-Darlehen. Das schont zwar die Haushaltskasse, sorgt aber bei der Anschlussfinanzierung möglicherweise wegen der dann vergleichsweise hohen Restschuld für finanzielle Probleme. Und zwar sobald Baugeld bei der Umschuldung ein paar Prozentpunkte teurer ist als bei der Erstfinanzierung.

„Wer es sich leisten kann, sollte daher eine höhere Tilgungsquote wählen bzw. flexible Rückzahlungsmodalitäten wie kostenlose Sondertilgungen oder die Möglichkeit eines mehrmaligen Wechsels der jährlichen Tilgungsquote vereinbaren“, empfiehlt Finanzierungsexperte Haas. „Unbedingt sollten sich Bauherren die immer noch historisch günstigen Konditionen möglichst lange sichern. Indem sie nämlich eine Zinsfestschreibung von 15 oder sogar 20 Jahren vereinbaren“, rät Haas abschließend.